29.11.2015 Uruguay besorgt über das Klima der Gewalt in Venezuela

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Der Mord am venezolanischen Oppositionspolitiker Luis Manuel Díaz hat für Empörung in ganz Lateinamerika gesorgt. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos forderte eine weltweite Verurteilung der Tat, auch Brasiliens Staatsoberhaupt Dilma Rousseff nahm Stellung und reagierte mit Bestürzung auf den Mord an Díaz. Auch die Regierungen von Uruguay, Panama und Costa Rica fordern das Links-Regime in Venezuela auf, das Klima der Gewalt endlich zu beenden.

Montevideo “bedauert und verurteilt” die Ermordung von Díaz und fordert eine gründliche Untersuchung des Vorfalls. In einer offizielle Note ruft das Außenministerium von Uruguay das Links-Regime in Caracas dazu auf, “Ruhe, Toleranz und Meinungsfreiheit zu gewährleisten”. Zusätzlich betonte die Opposition, dass es in Venezuela “keine demokratischen Garantien” gibt. Die Regierung Paraguays will derweil den Antrag Argentiniens auf Ausschluss Venezuelas aus dem Staatenbund Mercosur unterstützen.

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