26.12.2015 FIFA-Funktionär gesteht Korruption

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Der frühere FIFA-Vizepräsident Eugenio Figueredo hat die Existenz eines umfangreichen Korruptionsnetzes in Südamerika eingestanden. Figueredo habe eingeräumt, dass er “große Summen Geld” erhalten habe, erklärte die Staatsanwaltschaft. Direkt nach seiner Auslieferung am Heiligen Abend aus der Schweiz in sein Heimatland war Figueredo wegen Korruption und Geldwäsche in das Zentralgefängnis von Montevideo eingeliefert worden, von wo er allerdings nach kurzer Zeit wegen Herzproblemen in eine Klinik verlegt wurde. Nach Angaben seiner Anwältin sei sein Gesundheitszustand schon bei der Ankunft in Uruguay ernst gewesen. Der 83-Jährige war Ende Mai mit sechs weiteren Spitzenfunktionären der FIFA in der Schweiz festgenommen worden. Er saß seither in Zürich in Haft.

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