12. Januar 2009 – Landwirtschaftlicher Notstand wegen Dürre

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Die Regierung verhängt aufgrund der extremen Trockenheit nach langem Drängen der Landwirte den landwirtschaftlichen Notstand. Unter der Dürre leiden vor allem das Landesinnere und der Nordwesten. Nach Aussagen von Landwirtschaftsminister Ernesto Agazzi sind über 2,5 Millionen Hektar Weide- und Ackerland betroffen. Erschwert wird die Situation durch zahlreiche Brände in den Waldgebieten und auf den trockenen Feldern.

In den städtischen Gebieten kommt es durch die Dürre immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung mit Leitungswasser. Nach Angaben des staatlichen Wetteramtes ist in Uruguay im Jahr 2008 durchschnittlich nur die Hälfte der Niederschläge gefallen, die in den vergangenen Jahren registriert wurde. Der jetzt verhängte Notstand erlaubt staatliche Beihilfen zur Futtermittelversorgung für die Viehwirtschaft und billigen Strom zum Betreiben von Wasserpumpen.

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