12.07.2016 – Deutsche Wirtschaft setzt stärker auf Chile und Uruguay

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Die deutsche Wirtschaft will sich stärker in Chile und Uruguay engagieren.
Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass aufgrund der “hausgemachten wirtschaftlichen Schwierigkeiten Brasiliens und anderer Länder Lateinamerikas” deutsche Unternehmen, die in Lateinamerika investieren wollen, nach Alternativen suchten. Dabei gerieten die “stabilen und reifen Märkte in Chile und Uruguay” wieder in den Fokus.
Die deutschen Exporte nach Uruguay nahmen 2015 um mehr als 8 Prozent zu. Die Ausfuhren nach Chile stiegen sogar um 13,2 Prozent. Am gefragtesten sind dabei Maschinen. Auch für die Auto- und die Chemieindustrie bilden beide Länder mit vergleichsweise hohen Einkommen und einer entwickelten Marktwirtschaft interessante Märkte.

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