03. November 2014 – Bürger protestieren gegen den Ausverkauf des Landes

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Tausende Bürger gehen in Montevideo auf die Straße, um gegen den Ausverkauf ihres Landes zu demonstrieren. 40 Prozent des uruguayischen Territoriums gehören bereits ausländischen Investoren. Die Demonstranten sind außerdem besorgt, dass das seit Jahren im Departamento Rocha geplante Eisenerz-Minen-Projekt Aratirí die Trinkwasserversorgung des Landes gefährden könnte. Uruguays Präsident Mujica hatte im vergangenen Jahr eigens ein neues Bergbau-Gesetz erlassen, um Großprojekte wie Aratirí zu ermöglichen. Den Behörden zufolge werden für den geplanten Eisenerz-Abbau keine giftigen Chemikalien verwendet. Uruguay braucht zudem ausländische Investoren, um die entsprechenden Technologien und Fachkenntnisse ins Land zu holen.

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