03. Juni 2014 – Philip Morris fordert 25 Mio. Dollar von Uruguay

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Der Zigarettenhersteller Philip Morris fordert 25 Millionen Dollar Schadensersatz von Uruguay. Uruguay habe mit seinen strengen Tabakvorschriften gegen ein Investitionsschutzabkommen verstoßen. Uruguays Tabakgesetze schreiben vor, dass vier Fünftel einer Zigarettenschachtel mit abschreckenden Bildern versehen werden. Für die Eigenwerbung des Herstellers ist dagegen nur ein kleiner Streifen vorgesehen. Vermeintlich verkaufsfördernde Formulierungen wie “Light”, “Filter” oder “Gold” sind verboten. Philip Morris sieht durch diese Regelungen den Wert seiner Anlagen in Uruguay gefährdet sowie das Urheberrecht verletzt.

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