03.02.2016 Lateinamerika geht vereint gegen Zika-Virus vor

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Mehr als ein Dutzend lateinamerikanische Staaten haben auf einem Krisentreffen in Montevideo beschlossen, gemeinsam gegen eine weitere Verbreitung des Zika-Virus zu kämpfen, auch wenn viele dieser Staaten, so auch Uruguay, nicht selbst von der Epidemie betroffen sind. Die Gesundheitsminister Südamerikas sowie ihre Amtskollegen aus Mexiko, Costa Rica und der Dominikanischen Republik, einigten sich u. a. auf eine Vereinheitlichung der wissenschaftlichen Verfahren zur Identifizierung des Virus und darauf, die Stechmücke Aedes aegypti, den Überträger des Virus, über die Grenzen hinaus zu bekämpfen.

Zika ist ein seit langem bekanntes Virus, das in Uganda entdeckt wurde und leichte Erkältungssymptome hervorruft. Seit dem aktuellen Ausbruch, der in Brasilien begann, steht der sonst recht harmlose Erreger im Verdacht, Fehlbildungen (Mikrozephalie) bei Ungeborenen auszulösen.

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